Allgemeine Wettbedingungen der Lion Entertainment Sportwetten GmbH Niederösterreich


Für alle Wettverträge bzw. -abschlüsse gelten die nachstehenden Wettbedingungen, die der Wettkunde spätestens mit Vertragsabschluss anerkennt.


An jeder Wette sind einerseits Lion Entertainment Sportwetten GmbH (nachstehend kurz als "Buchmacher" bezeichnet) mit der Steuernummer „240/7293“, und deren Erfüllungsgehilfen wie Vertragspartner/Innen (z.B. Gastgewerbeinhaber/In, Tankstellenpächter/In usw. – nachstehend kurz Vertragspartner bezeichnet) oder dergleichen sowie andererseits der Wettkunde, beteiligt. Für Kinder und Jugendliche gilt ein absolutes Wettverbot. Das Wettereignis, auf dessen Eintritt gewettet werden kann, wird vom Buchmacher bestimmt.


Der Buchmacher hat die vorliegenden Wettbedingungen entsprechend den Bestimmungen des anwendbaren Landesgesetzes kundgemacht bzw. der Behörde vorgelegt.


Der Buchmacher bietet den Abschluss von Wetten aus Anlass in Zukunft liegenden sportlichen Veranstaltungen an. Der Buchmacher besitzt eine entsprechende Bewilligung im Bundesland Niederösterreich für den Abschluss von Wetten.


  1. Der Wettkunde erklärt mit Abgabe der Wette:

    1. das am Ort des Wettabschlusses gesetzlich vorgeschriebene Mindestalter zu haben. Im Zweifelsfall ist der Buchmacher berechtigt eine Ausweisleistung zu verlangen.
    2. vom Ausgang des, der jeweiligen Wette zugrunde liegenden Ereignisses vor Wettabschluss keine Kenntnis zu haben.
    3. dass er an keinen Manipulationen beteiligt ist oder sein wird, die den Ausgang eines oder mehrerer von ihm bewetteten Ereignisse beeinflussen könnten. Ebenso, dass er von Manipulationen bei diesen Ereignissen keinerlei Kenntnis hat.
    4. dass die Mittel, mit denen er seinen Wetteinsatz bestreitet, aus keiner gesetzlich unerlaubten Handlung stammen und ihm zu seiner freien Verfügung stehen.
    5. dass er Kenntnis von den Informationen zum Thema Spielsuchtgefahr bei Wetten genommen hat.
    6. dass er nicht bei anderen privaten oder staatlichen Glücksspiel- oder landesbewilligten Wettunternehmen eine Selbstsperre beantragt hat oder dort gesperrt ist.
    7. dass er die Wette für sich selbst als Einzelperson und nicht im Auftrag oder im Verbund mit anderen spielt.

  2. Der Buchmacher ist jederzeit berechtigt, die Annahme von Wettangeboten ohne Angabe von Gründen zu verweigern, die Höhe der Wetteinsätze vor Annahme der Wetten zu begrenzen und/oder Quotenänderungen vor Wettabschluss vorzunehmen. Auch liegt es in seinem freien Ermessen, Quoten und Auszahlungslimits für den Wettkunden verbindlich festzulegen.

  3. Der Wettvertrag kommt durch Annahme eines Wettangebotes zustande. Maßgeblich für die Gültigkeit der Wette ist die im System unter der Wettscheinnummer abgespeicherte Wette. Für die Auslegung des Vertragsinhaltes sind die beim Buchmacher aufgezeichneten Wettscheine samt Wettscheinnummern maßgebend. Der Wettkunde akzeptiert mit der Bestätigung des Wettscheines dessen Richtigkeit. Spätere Beanstandungen werden nicht berücksichtigt. Der Buchmacher ist berechtigt von sich aus und zwar auch ohne dass die Voraussetzungen der Irrtumsanfechtung vorliegen - Schreib-, Rechen- oder Quotenfehler jederzeit - auch nach Vertragsabschluss - zu berichtigen. Im Falle eines offensichtlichen Irrtums des Buchmachers wird die betroffene Quote als gewonnen mit 1,0 ausgewertet.

  4. Das Recht des Buchmachers auf Anfechtung des Vertrages wegen Irrtums bleibt davon unberührt. Sollte sich nach Wettvertragsabschluss herausstellen, dass der Inhalt des Wettvertrages aus welchem Grund auch immer weder bestimmt noch bestimmbar ist, ist die Wette ungültig und der Wetteinsatz wird 1:1 zurückgezahlt.


    Es besteht für den Buchmacher keine Verpflichtung Zusatzangaben (z.B. verkürzte/verlängerte Spielzeit, neutraler Platz, gelbe und rote Karten) zu machen. Sollten Zusatzangaben trotzdem gemacht werden, erfolgen diese ohne Gewähr und haben keinen Einfluss auf die Bewertung der Wette. Für Übertragungs- oder Druckfehler auf Quotenmonitoren oder Wettprogrammen übernimmt der Buchmacher keine Haftung.


    Der Buchmacher ist berechtigt, bei Verdacht des Wettbetruges oder der Manipulation von Spielen, die vom Buchmacher gespeicherten Daten an Behörden, Sportverbände oder sonstige Dritte, die mit der Klärung des Verdachtes auf Manipulation oder Wettbetruges befasst sind, weiterzugeben. Dies beinhaltet auch die Informationen über die unter Verdacht stehenden Wetten.


    Der Buchmacher ist berechtigt, bei Verdacht auf Manipulation oder Wettbetrug die Auszahlung der entsprechenden Wetten zu verzögern bzw. sollte sich der Verdacht auf Manipulation oder Wettbetrug bestätigen auch nachträglich, die betroffenen Wetten zu stornieren mit der Rechtsfolge, dass der Einsatz der getätigten fraglichen Wetten zurückgezahlt und der Wettkunde von weiteren Wetten ausgeschlossen wird. Der Verdacht auf Manipulation oder Wettbetrug ist insbesondere dann gegeben, wenn zum Beispiel eines oder mehrere der nachfolgenden Kriterien erfüllt sind:


    1. Wetteinsätze auf Wettereignisse mit ungewöhnlichem Ausgang
    2. Wetteinsätze mit ungewöhnlich hohen Auszahlungsergebnissen
    3. Kombinationswetten auf ungewöhnliche Spiele/Ligen
    4. Gestaffelte Wetten mit gleichen oder auffällig abgewandelten Kombinationen
    5. Wetten, die auf eine Wettgemeinschaft schließen lassen und in zeitlichem und inhaltlichem Zusammenhang stehen.


  5. Der Wettvertrag bei Wettabgabe online/mobile kommt durch Annahme eines vom Wettkunden übermittelten Wettanbots durch den Buchmacher in Form einer Realannahme in 2345 Brunn am Gebirge, Liebermannstraße F03/102, zustande.

  6. Ein einseitiges Rücktrittsrecht des Wettkunden nach Abschluss des Wettvertrages ist ausgeschlossen.

  7. Die Auszahlung des Wettgewinnes erfolgt ausnahmslos gegen Rückgabe des Original-Wettscheines. Den Buchmacher bzw. sein Vertragspartner trifft für jedweden Verlust oder Beschädigung (Zerstörung) des Wettscheines keine wie auch immer geartete Haftung oder Zahlungsverpflichtung. Ihn trifft auch keine Verpflichtung, die Berechtigung des Wettscheininhabers zu überprüfen.

  8. Werden Wettscheine nicht innerhalb von 90 Tagen ab dem, auf die Beendigung des Wettereignisses folgenden Tag vorgelegt, so erlischt der Anspruch des Wettkunden auf Auszahlung.

  9. Der Buchmacher kann sich die Auszahlung des Wettgewinnes bis 60 Tage nach der Vorlage des Wettscheines vorbehalten. In jedem Fall kann der Buchmacher die Auszahlung eines Wettgewinnes davon abhängig machen, dass der Wettkunde einen gültigen Lichtbildausweis vorlegt.

  10. Dem Wettkunden ist es nicht gestattet, allfällige Forderungen gegen den Buchmacher aus Wettverträgen entgeltlich oder unentgeltlich abzutreten, zu verpfänden oder darüber in sonstiger Weise rechtsgeschäftlich zu verfügen oder mit derartigen Forderungen gegen Forderungen des Buchmachers aufzurechnen.

  11. Mangels anders lautender zwingend zur Anwendung kommender Zuständigkeitsbestimmungen ist für alle Streitigkeiten aus dem Wettvertrag das sachlich zuständige Gericht am Sitz der Verwaltungszentrale des Buchmachers. Es gilt österreichisches Recht.

  12. In nachstehenden Fällen ist eine Einzelwette ungültig und der Einsatz wird zurückgezahlt, bzw. ist die Wette Teil einer Kombinationswette oder Systemwette, wird sie als gewonnen mit der Quote 1,0 gewertet.

    1. Wenn das Wettereignis einen falschen Teilnehmer oder ein vertauschtes Heimrecht enthält.
    2. Wenn ein Wettereignis abgesagt wird oder nicht stattfindet, es sei denn, dass zum Zeitpunkt der Absage bereits ein Ersatztermin für dieses Wettereignis feststeht, der innerhalb der folgenden 48 Stunden, gerechnet vom ursprünglich vorgesehenen Beginn des Wettereignisses liegt, oder das Wettereignis im Rahmen einer sportlichen Turnierveranstaltung (z.B. Welt-, Europa- oder Staatsmeisterschaften, Olympiade, Tennisturnier etc.) nachgetragen wird.
    3. Wenn das Wettereignis um mehr als 12 Stunden nach der angegebenen Startzeit stattfindet.
    4. Wenn ein Tennisspiel durch w.o. beendet wird.
    5. Wenn der Wettabschluss nach dem tatsächlichen Beginn des der Wette zugrundeliegenden Ereignisses stattfindet. Dies gilt allerdings nicht für jene Wetten, die aufgrund ihrer Art vom Buchmacher laufend auch nach Beginn des Ereignisses angeboten werden, wie z.B. Livewetten.
    6. Wenn das Wettereignis abgebrochen wird, ohne dass unmittelbar nach dem Abbruch eine offizielle Wertung durch den Schiedsrichter/das Schiedsgericht erfolgt. Die Ausnahme hierzu bilden Wetten, deren Inhalt bereits vor dem Spielabbruch entschieden wurde (Über/Unter, 1. Halbzeit, nächstes Tor, etc.).
    7. Wenn ein Wettereignis entgegen unserem Wettprogramm zu einem früheren Zeitpunkt stattfindet, so gelten nur Wetten auf dieses Ereignis sofern diese vor dem tatsächlichen Ereignisbeginn abgegeben wurden.
    8. Wenn ein falscher Spielstand auf dem Wettschein ausgewiesen ist.
    9. Wenn Quoten offensichtlich vertauscht oder fehlerhaft sind.
    10. Wenn, aus welchen Gründen auch immer, der Ausgang der Wette nicht festgestellt werden kann

  13. Bei Spielen mit Heimrecht (Ligaspiel, Pokalspiel, internationaler Wettbewerb, etc.) ist die an erster Stelle auf dem Wettschein genannte Mannschaft immer die Heimmannschaft. Bei Turnieren gilt diese Regel nicht, hier tritt auch die gastgebende Mannschaft ohne Heimrecht an. Trägt die Mannschaft mit Heimrecht das Spiel, aus welchen Gründen auch immer, auf einer anderen Sportanlage aus, behalten alle Wetten ihre Gültigkeit, es sei denn, das Heimrecht wurde vom zuständigen Verband gedreht. In dem Fall ist die Wette ungültig bzw. gilt der Wettvertrag nachträglich als einvernehmlich aufgehoben, mit der Rechtsfolge, dass der Wetteinsatz an den Wettkunden zurückzuzahlen ist.

  14. Für die Bewertung des Wettausganges gelten insbesondere folgende Regelungen:

    1. Maßgeblich sind einzig und allein die unmittelbar nach Beendigung des Wettereignisses vom zuständigen Verband bekanntgegebenen Ergebnisse. Nachträgliche Änderungen des Klassements (z.B. Entscheidungen „am grünen Tisch“) sind für die Bewertung der Wetten ohne Belang.
    2. Es ist das Ergebnis nach regulärer Spielzeit (+eventueller Nachspielzeit) maßgebend. Etwaige Verlängerungen oder Elfmeterschießen usw. haben daher keinen Einfluss auf den Wettvertrag, außer die Vertragsteile haben davon Abweichendes durch Vermerk in den Aufzeichnungen des Buchmachers vereinbart (z.B. Turniersieger, Wer kommt weiter, incl. Verlängerung, etc.).

  15. Der Höchstgewinn pro Wette beträgt € 10.000,00 (Euro zehntausend). Dieser Betrag gilt auch als höchster Gesamtgewinn bei Akkumulations-, Kombinations- oder Systemwetten. Die Auszahlung der Wetten erfolgt nur bis zur Höhe des vom Buchmacher festgelegten Limits. Wenn der Wettkunde eine Wette platziert, deren Auszahlung das Gewinnlimit überschreitet, haftet der Buchmacher nicht für den darüberhinausgehenden Betrag. Die Wettauszahlungen werden in diesem Fall entsprechend reduziert. Werden von einem Wettkunden identische Wetten abgegeben, so kann nur der Gesamtgewinn von Euro 10.000,00 erzielt werden. Der wöchentliche Höchstgewinn pro Wettkunde beträgt Euro 10.000,00 (Euro zehntausend) und zwar unabhängig von der Anzahl der getätigten Wetten. Die maximale Quote ist 1000.

  16. Livewetten (sowohl Ergebniswetten als auch Ereigniswetten) sind als solche im Wettangebot gekennzeichnet. Diese Wetten sind explizit auch nach Beginn der Veranstaltung zum Wetten geöffnet. Die Quoten verändern sich bei dieser Wettform dynamisch und werden dem aktuellen Spielverlauf ständig angepasst. Das für die Wertung der Livewette maßgebliche Resultat sind die unmittelbar nach Beendigung der jeweiligen Wette bekannten Ergebnisse. Nachträgliche Änderungen (Entscheidungen am „grünen Tisch“) haben auf die Wertung der angebotenen Livewette keinen Einfluss.

    1. Eine akzeptierte Livewette kann nicht mehr storniert werden.
    2. Bei jeder Livewette wird das aktuelle Resultat/Zwischenstand mit angegeben. Das gewettete Ereignis ist ungültig, wenn der angegebene Zwischenstand signifikant falsch ist.
    3. Der Buchmacher entscheidet über die Gestaltung des Livewettangebotes und verpflichtet sich nicht ein Ereignis über die ganze Spieldauer im Livewettangebot zu halten. Durch etwaige technische Störungen können Ereignisse aus dem Livewettangebot entfernt werden. Die bis zu diesem Zeitpunkt abgegebenen Wetten behalten ihre Gültigkeit und werden mit dem bekannten Endstand regulär ausgewertet.
    4. Im Falle einer verzögerten Datenübertragung, zeitversetzten TV-Berichterstattung und/oder durch einen Bildausfall bei Livewetten und einer daraus resultierenden gravierenden Veränderungen des Spielverlaufes, welche in der Quotierung nicht berücksichtigt wurde, behält sich der Buchmacher das Recht vor, dieses Wettereignis aus dem Livewettangebot zu entfernen und die platzierten Wetten als ungültig zu werten.
    5. Bei allen Livewetten gelten die allgemeinen Wettbedingungen bezüglich der Spielwertung. Auch bei abgebrochenen Wettereignissen. Ausnahme bilden Wetten (z.B. Nächstes Tor, …), die vor dem Zeitpunkt eines eventuellen Abbruchs entschieden sind. Diese werden gültig bewertet.

  17. Sollte eine der vorstehenden Klauseln ganz oder teilweise unwirksam sein, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen, der Wettvertrag an sich bleibt wirksam. Bei Unwirksamkeit einer Klausel sind die Parteien verpflichtet, eine jeweils dem Sinngehalt der unwirksamen Klausel nahekommende Regelung zu treffen. Soweit einzelne Bestimmungen unwirksam sein sollten, richtet sich der Inhalt nach den gesetzlichen Vorschriften.

  18. Regelungen über Wettkundenkarten

    1. Jeder Wettkunde kann die Ausstellung einer Wettkundenkarte beantragen

    2. Zur Erlangung einer Wettkundenkarte muss der Wettkunde geeignete Dokumente zum Nachweis seiner Identität für eine Identitätsprüfung einreichen:

      1. Eine Kopie eines gültigen Lichtbildausweises, der von der zuständigen Behörde eines anerkannten Staates/Landes ausgegeben wurde, z.B. Pass, Personalausweis, Führerschein.

      2. Die Lion Entertainment Sportwetten GmbH kann nach eigenem Ermessen verlangen, dass ein Wettkunde zusätzliche Nachweise der Identität bringt, wie eine notariell beglaubigte Kopie des Reisepasses oder andere Mittel zur Identitätsprüfung, und kann nach eigenem Ermessen ein Wettkundenkonto sperren, bis ein solcher Nachweis bereitgestellt wird.

    3. Der Wettkunde garantiert, wahrheitsgemäße, genaue, aktuelle und vollständige Informationen über die Identität für die Registrierung einer Wettkundenkarte anzugeben. Ein Wettkunde muss sich persönlich und nicht im Namen von jemand anderem registrieren. Jede falsche Angabe oder Identitätswechsel von natürlichen oder juristischen Personen, Falschdarstellungen betreffen einer Verbindung zu einer anderen Person, Weitergabe der Wettkundenkarte an Dritte Personen, die Verwendung falscher Angaben oder anderer Handlungen oder Unterlassungen um die eigene Identität zu verschleiern, wird unter vollem Umfang strafrechtlich verfolgt werden. Bei Verdacht jeder Art von Malversationen oder unrichtiger Wettkundenangaben kann das Wettkundenkonto unverzüglich geschlossen werden.

    4. Nur ein Wettkundenkonto pro Person ist erlaubt. Die Verwendung von mehr als einer Wettkundenkarte pro Person gilt als „Multi-Accounting“ und ist strengstens verboten. Bei Verdacht auf Vorliegen einer strafbaren Handlung, eines sonstigen Verstoßes gegen ein Gesetz oder der Wettbedingungen, behält sich die Lion Entertainment Sportwetten GmbH das Recht vor, eine Wettkundenkarte jederzeit zu schließen und alle Transaktionen im Zusammenhang mit einem Wettkunden abzurechnen. Bei Verdacht auf strafbare Handlungen wir der Sachverhalt sofort an die zuständige Behörde gemeldet.

    5. Im Falle eines Wettgewinnes bei der Einsatzleistung über das Wettkundenkonto wird der Wettgewinn nach Beendigung des Wettereignisses auf das Wettkundenkonto gutgebucht. Die Lion Entertainment Sportwetten GmbH behält sich das Recht vor den Anspruch des Wettkunden zu überprüfen und im Zweifelsfall, die Auszahlung bei begründetem Verdacht auf Malversationen zurückzuhalten, nach eigenem Ermessen Dienstleistungen zu verweigern und abzubrechen.

    6. Mit der Beantragung einer Wettkundenkarte, gibt der Wettkunde seine Zustimmung für die Verarbeitung und Überprüfung seiner personenbezogenen Daten, bestätigt die Vollendung des 18. Lebensjahres und akzeptiert die Wettbedingungen. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich zur Führung des Wettbuches, zur Einhaltung des Wettkundenschutzes (Bonität, Sperren), zur Wahrnehmung der Geldwäscheprävention und für die Wettkundenbetreuung, für die Nutzung der von dem Buchmacher angebotenen Dienste sowie für Marketingzwecke. Die Zustimmungserklärung kann jederzeit widerrufen werden.

  19. Informationen über die Gefahr der Wettteilnahme zur Entstehung von Spielsucht:

    1. Die Teilnahme an Wetten kann süchtig machen und kann zu psychischen Problemen sowie finanziellen Schwierigkeiten führen. Mögliche Gründe dafür sind vor allem die vermehrte Teilnahme an Wetten, die vielfältige Auswahl an Spiel- und Einsatzmöglichkeiten sowie die Annahme, dass es lediglich von den „richtigen“ Entscheidungen des Wettteilnehmers abhängt, ob ein Gewinn erzielt wird.

    2. Anzeichen von Spielsucht sind unter anderem die immer häufigere Teilnahme an Wetten, Schwierigkeiten, die Wetttätigkeit zu beenden, immer höhere Einsätze, das Verspielen eines hohen Teiles des Einkommens sowie das Eingehen von Schulden zur Befriedigung des Wetttriebes. In manchen Fällen kann das Gefühl eines Zwanges zu fortgesetztem Wetten nicht unterdrückt werden.


    3. Bei auffälligem Wettverhalten (z.B. Häufigkeit und Intensität in Abhängigkeit vom Ausmaß der Besuche oder Höhe der Wetteinsätze, Gespräche mit Angehörigen……), behält sich die Lion Entertainment Sportwetten GmbH vor, zum Schutz des Wettkunden geeignete Maßnahmen zu ergreifen (Fremdsperre).

    4. Jeder kann sich von der Wettteilnahme selbst sperren lassen (Selbstsperre). In der schriftlichen Mitteilung ist anzuführen: Vor- und Zuname, Geburtsdatum, Kontaktdaten, Staatsangehörigkeit und die Wettkundenkartennummer. Eine Aufhebung der Sperre ist nur auf schriftliches Verlangen der gesperrten Person unter Angabe der vorgenannten Daten möglich.

    5. Einrichtungen für Beratungsgespräche

    6. Beratungsgespräche über Spielsucht und ihr Entstehen sowie allfällige mit der Spielsucht verbundenen finanziellen Schwierigkeiten können beim Personal vereinbart werden.


  20. Jeder Geldwäscheverdacht wird unmittelbar der Geldwäschemeldestelle übermittelt. Bei anonymen Wettgewinnauszahlungen kann der Buchmacher vom Wettkunden einen entsprechenden Lichtbildausweis verlangen bzw. seine nationalen Daten in einem Formular verwenden.

  21. Papierausdrucke und elektronische Kopien der Wettbedingungen unterliegen keinem Änderungsdienst.

  22. Die jeweils aktuellen Wettbedingungen werden an einer gut sichtbaren Stelle in der Filiale ausgehängt. Die jeweils gültige Version ist auch am Wettterminal abrufbar.

  23. Datenschutzbestimmungen: Wir, die Lion Entertainment Sportwetten GmbH mit Sitz in Wiener Neudorf, wissen Ihr Vertrauen zu schätzen und wenden äußerste Sorgfalt und höchste Sicherheitsstandards an, um Ihre persönlichen Daten vor unbefugten Zugriffen zu schützen. Ihre persönlichen Daten, die Sie im Rahmen Ihrer Wetttätigkeit oder im Zuge sonstiger Serviceangebote der Lion Entertainment Sportwetten GmbH angeben, sind durch technische Sicherheitssysteme und zusätzliche Berechtigungsverfahren geschützt. Dies sowohl beim Transfer als auch bei der Speicherung der Daten. Bei der Verarbeitung Ihrer Daten werden Ihre schutzwürdigen Belange gemäß den gesetzlichen Bestimmungen stets berücksichtigt. Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung und Löschung Ihrer personenbezogenen Daten. Unsere Datenschutzerklärung steht daher im Einklang mit dem Datenschutzgesetz (DSG) und dem Telekommunikationsgesetz (TKG).

Diese Wettbedingungen gelten ab dem 1. Oktober 2018


Lion Entertainment Sportwetten GmbH


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